Spaziergang zu Himmelfahrt oder Pfingsten

Machen Sie doch heute einen Andachts-Spaziergang und folgen dabei einer Anregung aus Wilhelmshaven:  (Gemeindeboote, Ausgabe 6-2021, S. 25, der ganze Gemeindeboote ist hier zu finden)

Andachtsspaziergang zu Himmelfahrt (oder Pfingsten)

Wählen Sie eine Route aus mit ein paar schönen Orten als Zwischenstopps, an denen Sie anhalten und etwas innehalten können.

Vor dem Aufbruch: Bevor ich mich auf den Weg mache, schließe ich die Augen und höre in mich hinein. Dann öffne ich meine Augen wieder und schaue mich um. Was erblicke ich? Vielleicht einen Garten?

Geh aus mein Herz und suche Freud in dieser lieben Sommerszeit an deines Gottes Gaben. Schau an der schönen Gärten Zier und siehe, wie sie mir und dir sich ausgeschmücket haben, sich ausgeschmücket haben.

Ich gehe oder radle los: Was mir wohl begegnet?

Erster Halt: Ich schaue mich um. Was ist hier besonders schön? Ich schließe die Augen. Was höre ich? Ich gehe oder radle weiter.

Zweiter Halt:

Die Bäume stehen voller Laub, das Erdreich decket seinen Staub mit einem grünen Kleide. Narzissus und die Tulipan, die ziehen sich viel schöner an als Salomonis Seide. Die Lerche schwingt sich in die Luft, das Täublein fliegt aus seiner Kluft und macht sich in die Wälder. Die hochbegabte Nachtigall ergötzt und füllt mit ihrem Schall Berg, Hügel, Tal und Felder.

Welche Bäume wachsen hier eigentlich? Kenne ich sie? Und was bewegt sich in der Luft über mir? Weiter geht’s!

Dritter Halt:

Ich selber kann und mag nicht ruhn; des großen Gottes großes Tun erweckt mir alle Sinnen; ich singe mit, wenn alles singt, und lasse was dem Höchsten klingt, aus meinem Herzen rinnen.

Was singt um mich herum? Kann ich mitsingen? Traue ich mir ein paar Töne zu? Was singt in meinem Herz? Ich setze meinen Weg fort.

Vierter Halt: Ich lese Worte aus der Bibel:

Und Gott gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid. (Epheser 1,18)

Was hoffe ich eigentlich? Ob Gott wohl dasselbe für mich erhofft? Ich bete: Gott, gib mir erleuchtete Augen des Herzens, damit ich erkenne, zu welcher Hoffnung ich berufen bin.

Fünfter Halt:

Ach, denk ich, bist du hier so schön und lässt du‘s uns so lieblich gehn auf dieser armen Erden: Was will doch wohl nach dieser Welt dort in dem reichen Himmelszelt und güldnen Schlosse werden, und güldnen Schlosse werden!

Ich schließe die Augen und bitte Gott für alle, die Hilfe brauchen. Ich nenne ihm die Namen derer, an die ich denke, und spreche das Vaterunser.

Sechster Halt:

Ich bitte Gott um seinen Segen und spreche oder singe:

Hilf mir und segne meinen Geist mit Segen, der vom Himmel fließt, dass ich dir stetig blühe; gib, dass der Sommer deiner Gnad in meiner Seele früh und spat viel Glaubensfrüchte ziehe, viel Glaubensfrüchte ziehe.

Dann gehe oder radle ich zurück nach Haus.

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Ehrenamtliche Mitarbeiter und Pfarrer der Kirchengemeinde Spenge beteiligen sich an der Jerusalema-Challenge.

Ein besonderer Dank geht an Yasemin Metz für das Einstudieren der Choreographie, Dominik Niehus für die Aufnahmen mit der Drohne, Mathis Niermann für die Aufnahmen und an Christian Fransing für Aufnahmen und Schnitt.  (Bitte auf die Überschrift oder das Bild klicken.)