Spendenaufruf
Mit Ihrer Spende kann die drittälteste Orgel Westfalens fertig werden!
Der größte Teil der Wallenbrücker Barockorgel wurde im August 2021 festlich
eingeweiht: das Hauptwerk mit 720 Pfeifen. Im Dezember 2025 folgte das Brustwerk mit 336 Pfeifen. Damit ist die Wallenbrücker Orgelrestaurierung abgeschlossen.
Am 17.11.2022 bekam der Förderverein Orgel Wallenbrück den Heimatpreis des Kreises Herford für die „Restaurierung der Friedensorgel“. So
heißt die Orgel seit März 2022. Sie wurde 1624 gebaut, damals dauerte der 30-
jährige Krieg schon sechs Jahre. Nun erklingt die Friedensorgel in Gottesdiens-
ten, Konzerten und Friedensandachten und erfreut viele Menschen mit ihren reinen, strahlenden und heilsamen Klängen. Dabei wurden bis Mitte Januar 2026 über 5.900 € für humanitäre Ukraine-Hilfe gesammelt.
Die Kirchengemeinde Spenge stellt maximal 30.000 € für das Brustwerk bereit.
Die westfälische Landeskirche hat einen Zuschuss in Höhe von 5.000 € aus Kol-
lektenmitteln dafür gegeben. Aus öffentlichen Mitteln kamen bisher ca. 6.100 €. Der Orgelmusikfond St. Katharinen gGmbH Frankfurt / M trug 20.000 € bei, andere Stiftungen weitere 18.000 €. Über 54 % des bisher für das Brustwerk gesammelten Geldes stammt aus privaten Spenden, Mitgliedsbeiträgen und Konzerteinnahmen. Herzlichen Dank an alle Geberinnen und Geber!
Nun fehlen für dies Projekt noch etwa 4.000 €. Mit Ihrer Spende helfen Sie,
die Friedensorgel vollständig zu bezahlen. Sie bekommen eine Spendenquittung. Der För-
derverein ist als gemeinnützig anerkannt. Spendenkonto des Fördervereins Or-
gel Wallenbrück:
IBAN: DE30 4786 0125 5244 9838 00, Volksbank in Ostwestfalen. (Alle
Zahlungen mit der bisherigen IBAN werden weitergeleitet.)
Weitere Infos: orgel-wallenbrueck.de
Kontakt: Hinrich Paul, Mantershagener Str. 7a, 32139 Spenge, Tel.: 05225 861196
Stand: 23.1.2026
Die Friedensorgel wird fertig!
Bald ist es so weit: das zweite Manual der Friedensorgel mit den 336
Pfeifen und der zugehörigen Technik wird in diesem Herbst eingebaut!
Die Orgelbauer von Fa. Ahrend, Leer, haben bis September mit der
großen Orgel in Salzburg, St. Peter, zu tun. Danach werden sie die
restlichen Teile für das Wallenbrücker Brustwerk fertigstellen.
Voraussichtlich im November werden sie dann das Brustwerk einbauen.
Orgelbaumeister Hendrik Ahrend ist mit dem Intonieren der Salzburger
Orgel bis Ende November beschäftigt und kann erst danach in
Wallenbrück intonieren. – Beim Intonieren werden die Pfeifen so
gestaltet, dass sie im Kirchenraum ihren charakteristischen Klang
bestmöglich entfalten.
Die Einweihung der fertigen Friedensorgel ist für den 15.2.2026, 10 Uhr
geplant. Zu dem Festgottesdienst haben zugesagt zu kommen: der
Superintendent der Kirchenkreises Herford, Olaf Reinmuth und Martin
Lücker, Konzertorganist in Frankfurt. Er wird auch bei dem ersten
Einweihungskonzert am 28.2., 17 Uhr spielen. Martin Lücker kam am
9.8. mit Deniz Rehbein vom Orgelmusikfond St. Katharinen aus
Frankfurt, um sich auf die Orgeleinweihung vorzubereiten. Er findet den
Klang und die Mechanik der Orgel «traumhaft». - Zum zweiten
Einweihungskonzert am 7.3., 17 Uhr kommt Martin Böcker aus Stade.
Für das Brustwerk haben wir bereits 168.000 € gesammelt bzw. fest
zugesagt bekommen, das sind 87,2 % der Kosten. Nun fehlen noch
knapp 25.000 €. (Zum Vergleich: vor einem Jahr fehlten noch über
50.000 €). Über die Hälfte von dem gesammelten Geld kommt aus
privaten Spenden, Mitgliedsbeiträgen und Konzerteinnahmen. Das finde
ich großartig!
Seit Mitte April wurden für das Brustwerk gespendet, ohne
Mitgliedsbeiträge des Fördervereins: 200 €, 793 € (Konzertförderung
vom Kreis Herford), 250 € (Konzert am 26.4.), 50 €, 20 €, 35 €, 150 €,
700 €, 20 €, 22 €, 92 €, 10 €, 288 € (Konzert am 5.7.), 20 €, 30 €, 60 €,
500 €, 20 €, 100 €, 100 €. Herzlichen Dank allen Geberinnen und
Gebern und allen, die sich mit Ideen, Worten und Taten für die
Friedensorgel einsetzen!
Weitere Spenden sind sehr willkommen, gerne auf das Konto des
Fördervereins Orgel Wallenbrück DE30 4786 0125 5244 9838 00
(Volksbank).
Ich freue mich sehr darüber, dass wir mit der Wiederherstellung der
Friedensorgel von 1624 so gut vorankommen und dass wir ihren vollen
Klang in absehbarer Zeit hören und genießen dürfen.
Hinrich Paul (im Herbst 20215)

