Mein Name ist Susanne Vogt. Ich bin 59 Jahre alt und führe beruflich mit meinem Mann die Baumschule in Hücker-Aschen.

Was war bzw. ist in meinem Leben ...

... eine prägende Erfahrung?

Die vier Jahre dauernde häusliche Pflege meines Vaters als Wachkoma-Patient. Bei aller Schwere der Situation… Die Erkenntnis, meinem Vater nie näher gewesen zu sein als in diesen Jahren und dass Zusammenhalt alles möglich macht, hat mich sehr geprägt.

... eine belastende Sorge?

Das zunehmend egozentrische Verhalten unserer Gesellschaft sowie der Verlust von Wertschätzung und Respekt dem anderen gegenüber.

... eine große Freude?

Mein Mann, unser Betrieb und damit verbunden das Glück, gemeinsam arbeiten zu können. Der tägliche Kontakt zu Menschen, die eine Bereicherung für mein

Leben sind. Ein gutes Essen.

... ein wichtiges Bibelwort?

„Wachet, steht im Glauben, seid mutig und seid stark.“

(1.Korinther 16,13)

Für mich bedeutet es, mit offenen Augen durch dieses Leben zu gehen, meinen Glauben zu leben, bei Unrecht und Not aufzustehen und zu helfen.

Wie und wofür möchte ich mich im Presbyterium einbringen?

Wofür genau, das wird sich zeigen. Wichtig wäre mir, Begegnungen zwischen den Generationen zu schaffen, in unserer

Gemeinde unterstützend tätig zu sein und zu vermitteln, dass „Gottes-Dienste“ mehr sind als das, was sonntags im Kirchengebäude passiert.

Wie stelle ich mir unsere Kirchengemeinde im Jahr 2024 vor?

Ein bisschen offener, flexibler und näher an den Menschen in der Gemeinde. Dass wir die Sorgen und Nöte, aber auch die Freude unserer Gemeindeglieder teilen. Ein bisschen mehr WIR!